Aktuelles

Archiv

Haushaltsnahe Dienstleistungen erweitert!

Dezember 2017

In mehrerer Urteilen hat der Bundesfinanzhof den Anwendungsbereich des § 35 a des Einkommensteuerrechts auch auf Leistungen außerhalb des eigenen Grundstücks erweitert. Voraussetzung bleibt, dass diese Leistungen in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang mit dem Grundstück erbracht werden und mindestens eine Grundstücksgrenze berühren.

 

Weiterlesen im [Steuertipp Feld]

EuGH: Bei einheitlicher Leistung keine unterschiedlichen Umsatzsteuersätze

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass nur ein einziger Umsatzsteuersatz anzuwenden ist, wenn ein einheitliche Leistung vorliegt und dabei diesen Begriff genauer erläutert. In einigen Branchen (z.B. für Hotels und Ferienwohnungen)  wird dieses Urteil die umsatzsteuerliche Handhabung, entgegen der bisherigen Auffassung der Finanzverwaltung, erheblich vereinfachen. Außerdem ist die Zahlung eines Abschlages auf eine Abfindung bereits Monate vor der Hauptzahlung nicht schädlich für die Anwendung der sog. Fünftelregelung, wenn beide Zahlungen innerhalb eines Jahres erfolgen.

 

Weiterlesen im [Blitzlicht]

Dienstwagennutzung durch Arbeitnehmer und Schenkungen von Gesellschaftern an nahestehende Personen

Das Finanzgericht Hamburg hat entschieden, dass die Privatnutzung eines Dienstwagens für alle Arbeitnehmer gleich zu behandeln ist. Auch für Gesellschafter-Geschäftsführer gilt, dass der geldwerte Vorteil nur nach der 1 %-Regelung oder nach der Fahrtenbuchmethode zu ermitteln ist. Sorgt ein Gesellschafter eine GmbH dafür, das an eine ihm nahestehende Person  überhöhte Entgelte gezahlte werden, liegt zwischen der GmbH und dem Gesellschafter eine verdeckte Gewinnausschüttung vor, so der BFH. Zwischen dem Gesellschafter und der nahestehenden Person demgegenüber kann es sich steuerlich um ein Schenkung handeln.

 

Weiterlesen im [Blitzlicht]

Umsatzsteuer und der 31. Mai : Alle Jahre wieder!

Bei Gegenständen, die nur teilweise unternehmerisch genutzt werden, stehen dem Unternehmer im Anschaffungsjahr unterschiedliche Zuordnungswahlrechte zu. Wichtig ist, dass der Unternehmer seine Entscheidung dem Finanzamt spätestens bis zum 31. Mai des Folgejahres mitteilt, da ansonsten ein Vorsteuerabzug vollständig ausgeschlossen ist.

 

Weiterlesen im [Blitzlicht]